Jetzt redet Rupert!

Macht euch bereit für … Ruperts Tagebuch! Denn es ist an der Zeit, seine Sicht der Dinge zu hören. Eigentlich hat Greg seinen besten Freund damit beauftragt, seine „Biografie“ zu verfassen – schließlich wird er eines Tages reich und berühmt sein. Doch schnell stellt sich heraus, dass Rupert nicht die beste Wahl für den Job ist. Denn statt Gregs Lebensgeschichte aufzuschreiben, schweift Rupert immer wieder ab und erzählt viel lieber von seinem eigenen Leben. Ob Greg das so lustig findet?



Buchtrailer zu "Ruperts Tagebuch"


Kinderbücher!-Podcast zu Ruperts Tagebuch

Endlich tritt Rupert aus Gregs Schatten und schreibt sein eigenes Tagebuch! Darin erzählt er von allen möglichen Abenteuern, die er mit Greg erlebt hat. Auch von dem Tag, als Greg und Rupert sich Superhelden ausgedacht haben. Welche verrückten Superhelden dabei herausgekommen sind, hört ihr in der Hörprobe, gelesen von Martin Baltscheit.

Diese Folge und viele weitere könnt ihr entweder bei iTunes oder auf der Kinderbücher!-Podcast-Homepage anhören oder hier downloaden.

Viel Spaß beim Hören!


Interview mit Rupert Jefferson

Hi, Rupert! Wir haben gehört, du hast Neuigkeiten für uns. Erzähl doch mal!

Rupert: Ich habe endlich mein eigenes Tagebuch, genau wie mein bester Freund Greg Heffley! Ich habe alle Wörter darin selbst geschrieben und dann die Zeichnungen dazu gemalt – ganz ohne Hilfe von einem Erwachsenen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, dein eigenes Tagebuch zu schreiben?

Rupert: Mein Freund Greg hat schon total viele Tagebücher geschrieben, und wir beide sind beste Freunde und machen fast immer das Gleiche. Aber Greg sagt, ich hätte ihn nachgemacht, und jetzt ist er sauer auf mich.

Worüber wolltest du eigentlich schreiben?

Rupert: Zuerst wollte ich ein ganzes Buch über mich und meine Mom und meinen Dad schreiben und vielleicht auch ein bisschen was von meiner Lieblingslehrerin Ms Beck erzählen. Aber dann meinte Greg, er hätte eine viel bessere Idee und ich sollte doch lieber über ihn schreiben. Deshalb ist mein Buch vor allem über Greg, aber keine Sorge, es steckt trotzdem auch eine Menge Rupert darin.

Warum hast du dann doch über Greg geschrieben?

Rupert: Greg sagt, eines Tages ist er reich und berühmt, und dann wird es bestimmt jede Menge Biografien über ihn geben. Er meinte, ich habe jetzt die Chance, die allererste zu schreiben, und das zeigt, was für ein guter Freund er ist. Keiner kennt Greg besser als ich, denn wir sind beste Freunde, und es gibt viele Dinge, die außer mir niemand weiß. Zum Beispiel dass Greg sich in die Hose gemacht hat, als ich das erste Mal bei ihm übernachtet habe. Aber ich habe beschlossen, darüber nichts in meinem Buch zu schreiben, denn ich wollte nicht, dass Greg sauer wird, wenn die Leute es erfahren.

© ™ and © 2019 Wimpy Kid Inc.

Welcher Teil in Gregs Biografie hat dir am meisten Spaß gemacht?

Rupert: Mein Lieblingsteil ist der, in dem wir unsere eigenen Superhelden erfinden. Gregs Superheld heißt Intergalactic Man, und er hat in jeder Fingerspitze eine andere Superkraft. Mein Superheld heißt Wahnsinns-Typ, und seine Superkraft ist Nettigkeit. Er hat sich in einen Superhelden verwandelt, als er von einem doppelten Regenbogen getroffen wurde. Greg meinte, das wäre eine ziemlich langweilige Entstehungsgeschichte, aber ich fand sie cool, also habe ich sie drin gelassen.

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Gibt es etwas, das beim Schreiben besonders schwierig war?

Rupert: Hm, Greg mag es nicht so gern, wenn ich in seiner Biografie zu viel über mich schreibe. In einem Kapitel erzähle ich davon, wie ich einmal in der alten Blockhütte meines Opas in der Badewanne saß und ein Geist die Tür geöffnet hat und ich mich total gegruselt habe. Greg meinte, das Kapitel hätte nichts mit ihm zu tun und ich sollte es streichen. Aber ich habe es drin gelassen, weil ich finde, die Leute müssen wissen, was in Opas Blockhütte passiert ist.

Warum hast du dich dazu entschieden, in der Biografie auch Bilder zu malen?

Rupert: Weil Greg in seinen Tagebüchern auch Bilder hat, und ich wollte, dass meins genauso ist wie seins. Ich finde meine Zeichnungen ziemlich gut, aber Greg meint, sie sehen aus, als hätte ein Fünfjähriger sie gemacht, weil ich den Menschen keine Nasen male. Dabei vergesse ich es manchmal einfach nur.

Hat Greg dein Buch gelesen? Mochte er es?

Rupert: Als Greg mein Buch gelesen hat, wollte er mich verklagen, weil ich angeblich seine Idee geklaut hatte. Aber ich meinte, versuch’s doch, schließlich ist er nicht der Erste, der jemals ein Tagebuch geschrieben hat. Dann hat er seinen Anwalt angerufen, aber ich glaube, dass er nur so getan hat, weil er mich nicht mit ihm sprechen lassen wollte. Dann meinte Greg, ich soll mir einen eigenen Anwalt besorgen, weil ich mir seinen eh nicht leisten kann.

Du bist echt nett! Warum ist es deiner Meinung nach so wichtig, ein netter Mensch zu sein?

Rupert: Danke! Es macht mich glücklich, wenn meine Eltern sagen, ich bin ein netter Junge. Und ich mag es, wenn meine Lehrerin Ms Beck es sagt. Greg meint, ich wäre in sie verliebt, aber das stimmt nicht. Ich mag einfach nur, wie sie riecht, und ich mag ihre Haare und ihre Persönlichkeit. Es freut mich, wenn andere mich mögen, denn ich versuche der beste Rupert zu sein, der ich sein kann.

© Shelf Awarenes: https://www.shelf-awareness.com/max-issue.html?issue=333


Jeff Kinney stellt euch "Ruperts Tagebuch" vor